Fandom

Vampir Wiki

Vampire

309Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Vampire sind meist untote Nachtwesen, denen nachgesagt wird in ihrem unstillbaren Durst nach Blut das Grab zu verlassen und die Lebenden zu peinigen. Je nach Kultur und Mythos haben sie dabei bestimmte Kräfte oder gibt es sie in unterschiedlichen Ausprägungen.


Geschichte und Mythos Bearbeiten

NamensherrkunftBearbeiten

Viele führen das Wort Vampir oder althochdeutsch Vampyr auf einen russichen oder slawischen Ursprung zurück und legen dies an dem Wort "Vapir" oder "Upir" da. Beide Worte legen wegen ihr pir - Endung den Bezug zu einem "geflügelten Wesen", womit auf die angenommene Fähigkeit der Vampire fliegen zu können angespielt wird.

Allerdings sind auch Rückführungen auf andere, ähnliche Sprachen möglich wie etwas das littauische oder sogar serbocroatische. Viele Ursprünge lassen sich auch nicht genauer belegen, da die Begriffe für Vampire, Nachzehrer und Werwölfe oftmals einheitlich oder ähnlich waren und später mangelhaft aus der Ursprungssprache übernommen bzw. erschlossen wurden.


FähigkeitenBearbeiten

Dem Vampiren und ihren Artgenossen wurden vielfältige Fähigkeiten unterstellt.

Allgemeine Fähigkeiten

  • durch ihren Blick hypnotisieren
  • Macht über niedere Tiere (Wölfe, Spinnen, Fliegen, gelegentlich Pferde usw.)
  • andere Menschen durch den BIss zu wandeln
  • Verwandlung in Nebelschwaden/Gestaltwandlung im Allgemeinen
  • Seuchen verursachen
  • unheimliche Körperkraft
  • feine Sinne
  • Beherrschen des Wetters oder anderer Elemente
  • Beeinflussung von Gefühlen
  • erhebliches Alter


spezielle Fähigkeiten

  • Kinder zeugen (meist slawischen Vampiren eigen)
  • esoterische Fähigkeiten (Gedanken lesen, Auren sehen usw.)
  • Alterslosigkeit/Verjüngung
  • Immunität gegen geweihte Dinge
  • magische Fähigkeiten
  • Träume manipulieren


AbwehrBearbeiten

Die Möglichkeiten Vampire abzuwehren sind vielfältig und regional unterschiedlich. Besonders durch den christlichen Glauben verbreiteten sich aber einheitliche Methoden, die damit in Bezug standen, dass die Kirche aus dem Vampiren einen bösen Dämon machte, dessen einziger Gedanke das Töten seiner Angehörigen war. Und so kam es zu Abwehrmaßnahmen wie:

  • Kreuze oder Kruzifixe: Wirken nur bedingt. Bei nicht gläubigen Personen sind sie vollkommen nutzlos und auch bei gläubigen Personen wirken sie nur, wenn sie glauben durch ihre Wandlung zum Vampir mit Gott gebrochen zu haben. Ebenso ist der eigene Glaube dabei von großer Bedeutung.
  • Knoblauch: Ebenso wirksam wie alles andere, was scharf oder unangenehm riecht. Weil Vampire eine empfindliche Nase haben, schreckt sie der herbe Geruch von Knoblauch genauso gut wie ein schlechts Parfüm oder Zwiebeln. (Achtung! Es gibt Vampirarten, die sich von derartig stinkenden Dingen ernähren, sie kommen besonders im asiatischen Raum vor!)
  • Weihwasser: Ebenso wie beim Kreuz ist es hier von der Gläubigkeit und der Einstellung der Person zur Wandlung wichtig


Regionale Möglichkeiten waren:

  • Blutbrot/-kuchen: Ein besonders leckerer Brauch aus dem polnischen Raum sehr bekannt. Die Asche oder das Blut des Vampires wird aufgefangen und damit ein Brot oder Kuchen gebacken. Dieser wird dann an alle verteilt, besonders an die Opfer des Vampires. Frei dem Motto, man könne den Teufel mit Belzebub austreiben.
  • schwarze Seidenarmbänder: In Malaysien besonders beliebt um Kinder davor zu schützen, Opfer von Vampiren oder bösen Geistern zu werden. Sie wurden den Kindern an das Handgelenk gebunden.
  • Spinnrad über der Haustür: Ein Brauch aus Dänemark. Hier hängte man zur Abwehr eines Wiedergängers das Rad eines alten Spinnrades über die Tür des Hauses; das beruhte auf dem Glauben, dass der Wiedergänger nicht eintreten können ehe er so viele Male um das Haus gelaufen sei, wie sich das Rad einst gedreht hätte.
  • Bannen in eine Flasche: Die Vampire der Slawen hatte einige Besonderheiten und so waren auch die Methoden derselben besonders zur Beseitigung. So glaubte man, dass ein Vampir sich in Neben verwandeln würde, wenn sein Leben bedroht wäre und eine bestimmte Person könne ihn dann in eine Flasche bannen. Entweder wurden solche Flaschen dann ins Feuer geworfen und vernichtet, oder gar als Trophäen dieser, oftmals als Hexenmeiste titulierten, Personen aufbewahrt.


Allerdings gibt es noch schöne Methoden, die sich bei fast allen vampirgeplagten Völkern durchgesetzt haben und auch heute noch überaus bekannt sind.

  • Kopf ab: Sicher nichts für schwache Nerven, dafür galt es aber als unglaublich sicher einem Vampiren den Schädel abzuschlagen. Entweder wurde das mit einem Schwert, in den meisten Fällen aber mit einem Sparten erledigt. Wenn der Vampir dann als unschädlich in seinem Grab verblieb, legte man seinen Kopf oft an das Fußende, damit er ihn nicht zurück auf seinen Kopf setzen könne, wo er augenblicklich wieder mit dem Hals verwachsen würde.
  • Pflock ins Herz: Bis heute ist umstritten, ob es sich dabei wirklich um einen Eschenpfahl handeln muss. Es ist wohl mehr dahingehend zu denken, dass dem Vampiren damals so gut wie alles ins Herz geschlagen wurde, dessen man habhaft wurde. Sei es nun der Nagel eines Hufeisens oder ein abgebrochenes Wagenrad - das Eschenholz kam erst mit der Christanisierung auf, da das Holz Jesu Christi aus Esche bestanden haben soll, deswegen wurde diesem Holz eine erhöhte Kraft zugesprochen. Uneinig war man sich auch dahingehend, ob der Pflock stecken gelassen werden müsste oder gezogen werden durfte.
  • Verbrennen: Oftmals schloss sich dies an eine vorhergegangen Tötungsmethode des Vampirs an. So ging man absolut sicher, dass der Vampir sich nicht wieder beleben könnte.
  • Zählen: Eine große Schwäche, die man den Vampiren nachsagte, war das zählen. Deswegen verstreute man meist rund um ein verdächtiges Grab Samenkörner oder legte ein geknüpftes Netz auf den Leichnahm um ihn daran zu hindern, die Lebenden zu plagen. Denn, so glaubte man, der Untote könne jeden Abend nur einen Knoten lösen bzw. sei mit dem Körnerzählen bis zum Morgengrauen beschäftigt und müsse jeden Abend erneut beginnen.
  • Sonnenlicht: Eine gefährliche, nicht oft angewendete Methode war es, dem Vampiren sein Leichentuch zu stehlen und zu verstecken, bis der Morgen graut. Der Vampir kann nämlich ohne sein Leichentuch nicht in sein Grab zurückkehren und wird deswegen so lange umherirren und es suchen, bis die Sonne ihn zu Asche verbrennt.

Vampire in Medien Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

Film und Fernsehen Bearbeiten

Real Vampire Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki