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Anne Rice ( * 4.Oktober 1941) ist eine amerikanische Schriftstellerin. Bekannt wurde sie durch ihre Mayfair-Hexenromane und durch die Vampirchroniken.

Leben Bearbeiten

Anne Rice wurde in New Orleans als Tochter irischer Einwanderer geboren. Zuerst hieß sie Howard Allen O'Brien (Howard war der Name ihres Vaters, Allen der ihrer Mutter), weil ihre Mutter meinte, ein männlicher Vorname hätte Vorteile. Als sie eine katholische Mädchenkirche besuchte, wurde der Name geändert: Anne. Das damals 6 Jahre alte Mädchen hatte sich diesen Namen selbst ausgesucht.

Anne O'Brien heiratete Stan Rice. Sie bekam zwei Kinder: eine Tochter und einen Sohn. Die Tochter, Michelle, wurde 1966 geboren und starb 1972 an Leukämie. 1978 gebar Anne Rice einen Sohn namens Christopher, der ebenfalls Autor vieler Bücher ist. Anne Rice' Schwester Alice Borchardt ist ebenfalls Autorin.


Während ihrer Zeit im College wandte sie sich vom christlichen Glauben ab und wurde Atheistin. Während dieser Zeit schrieb sie über Hexen und Vampire. Deutlich merkt man an ihrem Schreibstil und ihrer Art, die Zweifel, die sie an Gottes Existenz stellt. Allgemein wirken ihe Bücher etwas philosophisch angehaucht. Man merkt aber, dass sie nicht an Gott glaubte, damals.

Nach dem Tod ihrer Tochter Michelle jedoch fand sie zurück zum christlichen Glauben und beschloss, mehr über christliche Themen zu schreiben und nicht Heidnisches, wie Vampiren oder Hexen.


Die Vampirchroniken Bearbeiten

Die Vampirchroniken sind eine Buchreihe, bestehend aus 12 Büchern. Sie sind wohl Anne Rice' berühmtestes Werk. Nur drei Bücher wurden bisher verfilmt: Interview mit einem Vampir und der zweite und der dritte Teil wurde unter dem Namen Königin der Verdammten verfilmt.

Alle Bücher sind meist in der "Ich"-Person geschrieben und handeln von einem Vampir und seinen Abenteuern. Und die Sicht gegenüber den anderen Vampiren. Jeder Vampir von Anne Rice hat einen besonderen Charakterzug. So ist Louis z.B. der melancholische Vampir mit einer menschlichen Seele, während Lestat ein fröhlicher, humorvoller, aber auch sadistisch veranlagter Vampir ist.


Die Charaktere Bearbeiten

Lestat de Lioncourt "schreibt" die meisten Bücher der Vampirchronik. Anne Rice stellt ihn stark in den Vordergrund. In Interview mit einem Vampir lässt Anne Rice ihn zunächst unsympathisch erscheinen, ein Vampir, der sehr gewaltsam und brutal tötet, Spaß am unsterblichen Leben hat und auch etwas sadistisch ist. In Fürst der Finsternis, seiner Biographie, wird er allerdings sympathischer. Er wirkt dennoch als ein arroganter, selbstbewusster, lebensfröhlicher Vampir, der die Vorzüge seiner Unsterblichkeit.

Am Anfang des Buches wird er als Aheist dargestellt, am Ende der Vampirchroniken kehrt er jedoch zum christlichen Glauben.

Lestat ist 1,80 m groß, hat große graue Augen die je nach Licht die Farbe blau oder violett annehmen und viel Wärme ausstrahlen, und dichtes, leuchtend blondes Haar, das schulterlang ist. Er hat einen kantigen Kiefer und einen großzügig geschnittenen Mund, seine Nase ist schmal und kurz. Er ist ein "Oscar Wilde".Traum, wie Anne Rice schreibt, außerdem sehr modebewusst und er wird liebevoll von Marius "Flegelprinz" (The Brat Prince) genannt.

Er stammt aus einer französischen, recht wohlhabenden Familie und war der siebte Sohn. Als er 16 war, wollte er zu einer Klosterschule gehen, doch er durfte nicht. Mit 21 Jahren ritt er los in die Ländereien seines Vaters, um die dort herumstreunenden Wölfe zu töten. Sein Pferd und seine zwei Hunde wurden von den Wölfen zerrissen, jedoch schaffte Lestat es, die acht Wölfe zu töten. Später lernte er dadurch auch Nicolas de Lenfent kennen.

Gabrielle kam sehr viel später zu ihm und sagte ihm, dass sie spürte, sie würde nicht mehr lange leben und er solle das Geld nehmen und mit Nicolas nach Paris gehen und dort Arbeit suchen.

In Paris wurde Lestat um 1780 zum Vampir gebissen von Magnus, ein sehr alter Vampir, der Lestat die wichtigsten Sachen über Vampirismus sagte und sich dann in die Flammen stürzte um sich selbst zu ermorden. Lestat war somit allein.

Er ist der Schöpfer von vielen Vampiren (Louis, Claudia, Gabrielle, Nicolas...)


Louis de Pointe du Lac  war 25 Jahre alt, als Lestat ihn 1791 zum Vampir machte. Er ist schlank und kaum kleiner als Lestat. Seine Haut ist weiß, er hat bemerkenswerte lange, schmale Hände/Finger und Füße. Louis hat seelenvolle, grüne Augen, die oft leicht verträumt wirken. Sein Haar ist weich und schwarz, es fällt leicht über seine Schultern. Fähigkeiten, wie andere Vampire, die Gedankenlesen, sich in die Luft erheben oder in Trance versetzen können, hat er nicht. Er ist ein "schwacher" Vampir, ein Vampir mit menschlicher Seele, ein wahlloser Killer. Ein Vampir, dessen Spur man so leicht verfolgen kann. Er hat keinen Stolz, keine Arroganz, und wählt sich seine Opfer auch nicht aus. Er nimmt sie, wie sie ihm über den Weg laufen.

Er hört sehr gerne Opern, liest Gedichte.

Louis kommt aus New Orleans, aus Louisiana, wo er eine große Plantage mit seinem Bruder besaß. Doch dieser verstarb, Louis hatte Schuldgefühle und wollte sterben, sah keinen Sinn mehr in seinem Leben. Er besuchte Tavernen und betrank sich, bettelte insgeheim um den Tod, wartete auf ihn.

Lestat bemerkte dies, biss ihn und ließ ihn halbtot liegen.

Louis verweigerte nach diesem Biss jegliches Essen und Trinken. In dieser Nacht kam der Vampir, Lestat, zurück und bot Louis an, ihn zum Vampir zu machen.

Louis war einverstanden, und kurz danach machte Lestat ihn zum Vampir.



Claudia war 5 Jahre alt, als Louis sie biss. Louis fand sie weinend in einem halb zerfallenem Haus. In diesem Viertel wütete die Pest. Claudias Mutter war daran gestorben, das kleine Mädchen weinte zu ihren Füßen und rief ihren Namen.

Louis konnte dem frischen Menschenblut nicht widerstehen und biss Claudia.

Lestat "erwischt" ihn und Louis rennt weg. Kurz danach macht Lestat Claudia zu einem Vampir, um Louis durch Claudia an ihn zu binden. Er wusstem Louis würde ihn nicht verlassen, wenn Claudia da wäre.

Claudia hat blaue, glänzende, unergründliche Augen, die ihr Alter verrieten. Ein Vampirkind mit goldlockigem weichen Haar.

Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einer erwachsenen Frau - allerdings blieb ihr Körper der einer zarten "Porzellanpuppe". Sie war wütend. Wütend auf Lestat, der sie zu einem Vampir gemacht hatte, der verhindert hatte, dass sie erwachsen wurde. Sie beschloss, Lestat zu verlassen.

Eines Abends tötete sie ihn und floh mit Louis nach Paris.

In Paris dann, als sie das Theater von Armand besuchten, wurde sie von den Vampiren getötet, da sie Lestat (ihren Schöpfer) ermordet hatte und ein Kindvampir war.

Inspiriert wurde Anne Rice durch ihre Tochter Michelle, die im Alter von 5 Jahren an Leukämie verstarb - Das Kind das nie erwachsen werden durfte.


(Seite in Bearbeitung)

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